Karte Bezirke Niederösterreich

Klicken Sie auf den Bezirk Ihrer Wahl und erfahren Sie, welche Veranstaltungen in der Klimaaktionswoche dort stattfinden werden.

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Thema Land- und Forstwirtschaft

Die Land- und Forstwirtschaft in NÖ versorgt uns mit Lebensmitteln, produziert wichtige Rohstoffe und stellt nachwachsende Energieträger bereit. Gesunde Böden und Wälder speichern große Mengen an CO2 und tragen zur Verringerung von Treibhausgasen bei. Deshalb wird der nachhaltige Umgang mit dem Gut Boden forciert.

Mit etwa 40% Waldausstattung besitzt NÖ als waldreiches Land eine gesunde "grüne Lunge", die als wichtiger Klimaausgleichsfaktor für das Wohl der Menschen sorgt.

Agrarförderungen zum Schutz unseres Klimas

Im Rahmen des Agrar-Umweltprogramms ÖPUL (=Österreichisches Programm zur Förderung und Entwicklung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) unterstützt das Land Niederösterreich heimische LandwirtInnen gezielt bei der Anwendung von Produktionsverfahren, die dem Schutz des Klimas, der natürlichen Ressourcen und Böden dienen. In NÖ nehmen rund 31.000 Betriebe mit einer Fläche von rund 875.000 ha am ÖPUL teil.

Kulinarischer Klimaschutz

Bei der Erzeugung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, auch nachwachsenden Rohstoffen, lautet die Devise zur Einsparung von klimaschädlichen Emissionen: „regional, saisonal, bio“. Am Klimaaktionstag werden daher in ganz NÖ Klima-Menüs unter Berücksichtigung dieser Kriterien gekocht.

Ressourcen für saubere Energie

Die Bereitstellung von Biomasse als Rohstoff und zur energetischen Nutzung ist traditionell Aufgabe der Land- und Forstwirtschaft. Durch einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger (Biomasse, biogene Treibstoffe) werden fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas) ersetzt, damit leistet Niederösterreich einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Klimarelevante Forstmaßnahmen

Durch gezielte forstwirtschaftliche Maßnahmen (wie Waldzuwachs und Steigerung der Holzressourcen) kann die klimarelevante Funktion des Waldes als wichtiger CO2-Speicher erhalten bzw. gesteigert werden. Schon ein einziger Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre etwa 912 kg CO2.

Gesunde Böden

Während herkömmliche Bodenbearbeitungsverfahren rund 2,9 Tonnen CO2 pro ha und Jahr in die Atmosphäre freisetzen, kann der Ausstoß durch Minimalboden-Bearbeitungssysteme auf ca. 0,7 Tonnen pro ha und Jahr reduziert werden. Geschlossene CO2-Kreisläufe können nur durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe sichergestellt werden.