Karte Bezirke Niederösterreich

Klicken Sie auf den Bezirk Ihrer Wahl und erfahren Sie, welche Veranstaltungen in der Klimaaktionswoche dort stattfinden werden.

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Thema Abfallwirtschaft

722.809 Tonnen Abfall sind in NÖ im Jahr 2009 angefallen, das sind durchschnittlich 456 Kilogramm pro Person. Etwa 59% davon wurden getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt. Der Rest der Abfälle wurde thermisch genutzt. Damit wird die Entwicklung von Deponiegas, das unsere Atmosphäre 23-mal mehr belastet als CO2, weitgehend unterbunden. Auch das effiziente NÖ Logistiksystem bei der Restmüllentsorgung (Nutzung der Transportkapazitäten der Bahn) spart CO2-Emissionen ein.
In Zukunft wird es notwendig sein, nicht mehr nur direkt bei den bereits angefallenen Abfällen durch Abfalltrennung und umweltschonende Abfallbehandlung anzusetzen, sondern vielmehr den gesamten Lebenszyklus eines Gutes zu betrachten, um Ressourcen und Energien im gesamten Entstehungs- und Nutzungsprozess eines Produktes einzusparen. Beim Schließen eines Stoffkreislaufs kann der Abfall zum Rohstoff werden.
Die Produktions- und die Abfallwirtschaft müssen also Hand in Hand arbeiten, sodass anorganische Abfälle möglichst zu 100% wiederverwertet werden können. Organische Abfälle hingegen sind wertvolle Ressourcen zur Energiegewinnung (Biogas) und dienen als Ersatz für Kunstdünger und Torf zur Wiederherstellung oder Erhaltung eines fruchtbaren Bodens. Auch humusreicher Boden ist ein CO2-Speicher. Das Land NÖ forciert in Kooperation mit Wirtschaft und Industrie die Herstellung und den Einsatz von Biokunststoffen.
Das Land NÖ und die NÖ Abfallverbände starteten 2007 die Aktion "Sauberhafte Feste" und beeinflussen damit die Abfallvermeidung und Abfalltrennung bei Veranstaltungen.

Klimaaktionswoche – N packt´s am Markt

Im Bio-Sackerl bleiben Obst und Gemüse länger frisch

Gelebter Klimaschutz beginnt beim Einkauf. Wer in der Klimaaktionswoche am Markt einkaufen geht, erhält von seiner Standlerin, seinem Standler ein Biosackerl für Obst und Gemüse.  Vorteil: Obst und Gemüse bleiben länger frisch, weil das Sackerl sauerstoffdurchlässig ist. Da es aus Biokunststoff hergestellt wurde, schont es das Klima und lässt sich später kompostieren. 

Biokunststoff bringt einen Frischevorteil für Obst, Gemüse und Brot. Im Rahmen einer Studie wurde untersucht, unter welchen Bedingungen Obst, Gemüse und Brot am längsten frisch bleiben. Das Ergebnis: Die Lagerung der Lebensmittel im Biokunststoffsackerl war in jedem Fall vorteilhaft. Neben einer wesentlich besseren Qualität der gelagerten Lebensmittel trägt die längere Haltbarkeit auch zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei und reduziert somit die täglichen Kosten.

Weitere Informationen unter http://www.n-packts.at